| 15. Februar 2012 | ||
| 18:00 | bis | 18:40 |
Die literarische Figur des Faust provoziert und stellt vieles in Frage, was Charles Gounod zur Komposition seiner Oper »Faust« inspirierte.
»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen; Die eine hält, in derber Liebeslust, Sich an die Welt mit klammernden Organen; Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust Zu den Gefilden hoher Ahnen« (Faust I, Vers 1112 1117).
Einerseits sehnt er sich nach körperlicher Nähe zu Marguerite, andererseits strebt er nach höheren Zielen und wird von Erkenntnis- sowie Machtstreben beeinflusst.
Am 15. Februar 2012 habt ihr Möglichkeit, euch in den Bann dieses alten und doch so modernen Stoffes ziehen zu lassen und die bejubelte Opernproduktion an der Hamburgischen Staatsoper zu sehen.
Die Jungen Opernfreunde Hamburg gestalten wieder, wie zu allen Terminen der Jugendabonnements, einen Einführungsvortrag, der allen intessierten Operngängern einen Überblick über den Entstehungskontext der Oper und Inhalt gibt.
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