| 2. April 2011 |
| 18:00 | bis | 19:00 |
Giuseppe Verdis Oper „Macbeth“ nach Shakespeares gleichnamigem Drama findet sich zwar des Öfteren auf den Spielplänen der großen Häuser, hat jedoch bei weitem nicht die Popularität von La Traviata oder Aida. Nichts desto trotz, besticht dieses Werk durch geniale Arien, Duette, Ensembles und Chöre, sowie eine ganz charakteristische Grundstimmung, die dieses Werk durchaus auch für Opernneulinge sehr attraktiv machen.
Uraufgeführt wurde der „Macbeth“ im Jahr 1847. 1865 komponierte Verdi das Stück anlässlich einer französischen Aufführung um. Diese um eine Ballet-Musik und einen Schlusschor ergänzte Fassung wird normalerweise heutzutage aufgeführt. In der Hamburger Produktion gibt es allerdings auch ein kleines „Schmankerl“ aus der ersten Version.
Der Einführungsvortrag, der am 2. April um 18.00 Uhr in der opera stabile stattfindet, wird sich neben dem Inhalt, auch mit der Oper und was diese so ungewöhnlich macht, beschäftigen. Darüber hinaus werden die beiden Fassungen anhand von Musikbeispielen miteinander verglichen.
Wie üblich, ist auch bei dieser Veranstaltung der „Jungen Opernfreunde Hamburg“ keinerlei Vorwissen erforderlich. Egal, ob Mitglied oder Nicht-Mitglied – jeder ist herzlich willkommen! Vereinsmitglieder erhalten ein kostenloses Programmheft und können bei einem Quiz Freikarten gewinnen.
| 16. März 2011 |
| 18:30 | bis | 19:30 |
“counting heads
in a hot tub…
little butterfly”
Haiku von Issa (1816)
Die Oper Madama Butterfly von Giacomo Puccini erzählt das Drama der Japanerin Cio-Cio San, genannt »Butterfly«. Ort des Geschehens ist die japanische Hafenstadt Nagasaki um 1900. Dort heiratet die junge Cio-Cio San den amerikanischen Leutnant Pinkerton. Während Cio-Cio San, auch Butterfly genannt, Pinkerton aufrichtig liebt, nimmt dieser die Ehe mit Butterfly nicht ernst. Nach der Hochzeit reist Pinkerton in die USA. 3 Jahre später kehrt er nach Nagasaki zurück - zusammen mit seiner amerikanischen Ehefrau. Die beiden sind gekommen, um den gemeinsamen Sohn Pinkertons und Cio-Cio Sans zu holen…
Ihr erhaltet auf der Einführungsveranstaltung nicht nur Informationen über die Oper selbst, sondern auch über deren geschichtliche Bezüge zur politischen und gesellschaftlichen Situation Japans und insbesondere Nagasakis um 1900, sowie über die in der Oper verwendeten japanischen Elemente und Symboliken. Denn obwohl in den Kompositionen Puccinis wenige japanische Klänge zu finden sind, werden wir am Abend des 16. März einen Hauch des Geistes Japans spüren. Wir freuen uns über jeden, der zusammen mit uns dieses Erlebnis teilen möchte.
Alle Vereinsmitglieder als auch Noch-Nicht-Vereinsmitglieder sind herzlich willkommen! Vorwissen ist wie immer nicht erforderlich, aber auch diejenigen, welche die Oper schon kennen, können etwas Neues erfahren. Außerdem gibt es für alle Vereinsmitglieder kostenlose Programmhefte sowie ein Quiz, bei dem es Freikarten zu gewinnen gibt.
Die Einführung beginnt um 18:30 Uhr in der Opera Stabile.
| 5. März 2011 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
In Norddeutschland packt eine wagnersche Welle das Publikum und die Opernhäuser mit einem facettenreichen Programm: Hamburg und Lübeck haben einen neuen „Ring“ auf dem Spielplan und auch in Hannover wird er mit den Premieren von „Siegfried“ und der „Götterdämmerung“ in dieser Spielzeit komplettiert.
Auch die „Jungen Opernfreunde Hamburg e.V.“ haben sich in dieser Spielzeit eingehend mit dem Werk Richard Wagners beschäftigt: im Oktober haben wir eine Probe der Götterdämmerung besucht und erst vor wenigen Wochen haben wir mit einer Einführung zum Parsifal als auch einen Austausch mit dem Jugendclub der Deutschen Oper Berlin zum Tannhäuser vielfältige Einblicke in Wagners kompositorisches Schaffen erhalten können.
Aber was genau ist eigentlich das faszinierende an Wagners Musik? Warum zieht sie uns so sehr in ihren Bann? Dieser Frage werden wir auf unserem Jour Fixe anlässlich der beiden Ring-Zyklen sowohl musikalisch als auch inhaltlich nachgehen. Denn so vielfältig und facettenreich wie der „Ring des Nibelungen“ ist kaum ein anderes Werk. Ein Blick auf seine Entstehungsgeschichte, die Entwicklung der Regiekonzepte im Wandel der Zeit oder die vielfältigen Verstrickungen der Protagonisten untereinander loht sich daher allemal. Wir hoffen nach diesem Abend alle davon überzeugt zu haben, dass es nicht verkehrt war Wagner seine Pläne zwar in Punkto Musik, nicht aber was die Aufführung betrifft umsetzten zu lassen. Denn wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre sowohl Partitur als auch Opernhaus nach der Uraufführung verbrannt worden und zusammen mit seinen Göttern untergegangen.
Ganz besonders freuen wir uns außerdem auf unseren Gast Maria Markina, die die Rolle der Wellgunde sowohl im Rheingold als auch der Götterdämmerung übernehmen wird und für alle unsere Fragen zum Ring, der Rolle und dessen Interpretation bereit steht.
Zu unserem Jour Fixe laden wir alle Mitglieder und Nicht-Mitglieder am 05.03. um 18h in die Opera Stabile ein. Der Eintritt ist wie immer kostenlos.
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