| 26. September 2009 | ||
| 17:00 | bis | 19:00 |
Am 26. September unternehmen die Jungen Opernfreunde eine Zeitreise der besonderen Art, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen. Auf die nimmt uns der mit seinen 80 Lebensjahren immer noch jung gebliebene Herr Klingspor mit. Der gebürtige Hamburger ist seit seinem 12. Lebensjahr Opernfanatiker, der seines gleichen sucht. Die allererste Oper, “Der Freischütz”, sah er in der Spielzeit 1940/41 in der Staatsoper. Im Jahr danach kam er bereits 18-mal nach Hamburg und in der Spielzeit 1942/43 waren es stolze 112-mal! In den Kriegsjahren gründete er mit Freunden die sogenannte “Olymp”-Gemeinde, eine Gruppe junger Opernfreunde die sich regelmäßig zu Vorstellungen im vierten Rang trafen.
Es ist für uns eine große Ehre, Herrn Klingspor für einen Gesprächstermin gewonnen zu haben. Er wird uns unter anderem erzählen wie er zu seiner Opernleidenschaft gekommen ist, was sich seit den Vierziger Jahren alles in der Oper Hamburg verändert hat, wie intensiv früher der Kontakt zu den Sängern war und er wird uns außerdem Inszenierungen vorstellen, die ihn in den vergangenen knapp siebzig Jahren beeindruckt und die Geschichte der Staatsoper Hamburg geprägt haben. Auch wird er über die Überschattung des zweiten Weltkrieges sprechen und welche Auswirkungen diese auf den Opernbetrieb in Hamburg hatte und steht natürlich am Ende für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.
Die Jungen Opernfreunde freuen sich auf Euer Kommen zu dieser einzigartigen und hochspannenden Zeitreise.
Jour Fixe: “Staatsoper Hamburg - Zeitreise”
Samstag, den 26. September 2009
17.00 bis spätestens 19.00 Uhr
Opera stabile (beim Bühneneingang, Zugang über Kleine Theaterstraße)

Das erste Provisorium der Staatsoper, 1946, nach der Kriegszerstörung
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