| 29. März 2009 | ||
| 16:00 | bis | 19:00 |
Tod in Venedig
Am 29. März findet unser dritter Jour Fixe statt. Die Novelle „Tod in Venedig” von Thomas Mann aus dem Jahr 1912 hat bis heute sehr viele Künstler inspiriert, so auch den britischen Tondichter Benjamin Britten, dessen Oper „Death in Venice” im April an der Staatsoper mit einer neuen Inszenierung Premiere haben wird. Wir werden den Choreographen aus dem Regieteam, Thom Stuart, zu Gast haben und mit ihm über die Oper und die neue Inszenierung sprechen können.
Im zweiten Teil lernen wir dann das Ballett „Tod in Venedig” kennen und freuen uns sehr, dazu seinen „Schöpfer” John Neumeier bei uns zu Gast zu haben. Anhand von Bildern werden wir im Gespräch nachvollziehen können, wie er von der Novelle inspiriert, eine Choreographie geschaffen hat, die durch Bewegungen meisterhaft und wunderschön das auszudrücken vermag, wofür Thomas Mann eine so wunderbare Sprache gefunden hat. Ein Ballett muss ja auf Sprache, aber keineswegs auf Musik verzichten. Wir werden also mit John Neumeier auch über die beeindruckende und sehr durchdachte Musikauswahl für sein Ballett sprechen.
Kleiner Tipp: Noch ist es nicht zu spät, sich in Vorbereitung auf den Jour Fixe die Novelle „Tod in Venedig” von Thomas Mann selbst durchzulesen. Es ist zwar nicht notwendig, um dem Jour Fixe inhaltlich folgen zu können, aber sehr empfehlenswert, denn die Sprache Thomas Manns selbst zu erleben ist ein wahrer Genuss, der nicht durch eine Inhaltsangabe ersetzt werden kann.
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