| 25. Januar 2009 | ||
| 19:00 | bis | 21:30 |
Gespräch mit Simone Young und “Die Rolle der Regie an der Oper”

Simone Young, Generalmusikdirektorin und Intendantin der Hamburgischen Staatsoper, beim Dirigieren
Am 25. Januar geht es nun los - wir veranstalten unseren ersten Jour Fixe. Er steht unter dem Motto „Die Rolle der Regie an der Oper”. Wir freuen uns sehr, dass wir Simone Young an dem Abend zu Gast haben können. Sie ist Generalmusikdirektorin und Intendantin der Hamburgischen Staatsoper, also sozusagen die Chefdirigentin des Orchesters (Philharmoniker Hamburg) und der Sänger und diejenige, die maßgeblich den Spielplan mitbestimmt.
Sie unterstützt unsere Initiative und gibt uns Gelegenheit, im persönlichen Gespräch etwas über sie und ihren Beruf zu erfahren.
Wozu braucht man überhaupt einen Dirigenten? Kann ein Dirigent die Musik beim Dirigieren auch genießen? Wie gut muss man alle Instrumente kennen, um zu wissen, was man verlangen kann und was leicht und schwer zu machen ist für die Musiker im Orchester? Wie ist es, mit sehr berühmten Sängern zusammen zu arbeiten, die ihren eigenen Stil haben?
Worauf achtet Simone Young, wenn es darum geht, den Spielplan zusammen zu stellen?
Was Ihr schon immer einmal über das Dirigieren oder Simone Young im Speziellen wissen wolltet, es wird genug Raum für Fragen geben.
Simone Young bestimmt maßgeblich, wer was in Hamburg inszeniert, sucht also die Werke und die Regieteams mit aus und so haben wir auch die perfekte Überleitung zum zweiten thematischen Teil des Abends, bei dem wir uns mit verschiedenen Regiestilen und Inszenierungsarten an der Oper beschäftigen möchten.
Ursprünglich geht das Wort „Inszenierung” auf das griechische „skene” zurück, was so viel wie „Zelt” oder „Hütte” bedeutet und im antiken Theater das hölzerne Hintergrundgebäude im Anschluss zur Bühne bezeichnete.
Doch wie rückte der vermeintliche Hintergrund nach und nach in das Zentrum des Geschehens? Welcher Weg wurde in der Opernregie eingeschlagen, um vom erklärenden Beiwerk bisweilen sogar zur szenischen Gestaltung einer Neuinterpretation zu werden?
Wir werden mit Euch exemplarisch einige Produktionen der Hamburgischen Staatsoper besprechen, mit Bild- und Videobeispielen, immerhin ist das Repertoire sehr breit gefächert - von traditionell klassisch bis modern-innovativ ist vieles dabei. Und dass Neu nicht immer gut, und Alt nicht immer schlecht ist, und andersherum auch keinesfalls, mit diesem Vorurteil möchten wir auch aufräumen.
Wir werden uns dazu mit bekannten Regisseuren wie Claus Guth und Peter Konwitschny näher beschäftigen und haben auch Petra Müller zu Gast, junge Regisseurin und Spielleiterin, die mit vielen Regieteams der Staatsoper zusammengearbeitet hat. Sie kennt das Repertoire also sehr gut und ist die ideale Gesprächspartnerin, wenn es um Fragen zu alten und neuen Hamburger Produktionen geht.
Kostenlose Eintrittskarten für den Jour Fixe am 25. Januar um 19 Uhr in der Opera stabile bekommen Schüler und Studenten unter 26 Jahren ab sofort an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper. In der Pause der Veranstaltung sorgen wir für Kaffee und Wasser - auch das ist umsonst.
Foto-Gallerie
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